Senf

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Senf

 

Wohl kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig wie Senf. Er kann ebenso süß sein, wie brennend scharf. Es gibt ihn längst nicht nur pur, sondern auch in, zugegeben im ersten Moment oft gerne etwas verrückt klingenden Kombinationen. An Feigen Senf haben wir uns ja inzwischen gewöhnt, aber Erdbeer Senf???

Längst ist Senf auf unseren Tischen so selbstverständlich, dass wir uns gar keine Gedanken darüber machen, wo er ursprünglich eigentlich herkommt. Dabei hatte der Senf eine sehr lange Reise hinter sich, bis er bei uns ankam.

Eigentlich stammt Senf aus China. Dort war er bereits vor mehr als 3000 Jahren nicht nur bekannt, sondern wurde auch sehr geschätzt. Irgendwann fand er schließlich über diverse Handelsrouten seinen Weg nach Griechenland. Dort war er im 4. Jahrhundert v. Chr. ein beliebtes Heilmittel. So nach und nach wurde Senf dann auch im restlichen Europa bekannt. Im 1. Jahrhundert nach Christus jedenfalls, verfasste mit dem römischen Schriftsteller Columella erstmals jemand ein überliefertes Rezept zur Senfzubereitung.

Im 8. Jahrhundert nach Christus wird Senf das erste Mal in einer Schrift Karls des Großen erwähnt und Papst Johannes XXII. ernannte sogar einen seiner Neffen zum „Großen päpstlichen Senfbewahrer“. Dies lässt wohl erahnen, welch hohen Stellenwert Senf zu jener Zeit hatte.

Und auch bei foodheart greifen wir diese Geschichte wieder etwas auf. Unser Staufersenf aus der Remstaler Senfmanufaktur wird auf Basis eines alten Rezeptes aus dem Mittelalter hergestellt. Aber natürlich hängen wir in Sachen Senf nicht nur der Vergangenheit nach. Ein weiterer unserer Klassiker ist beispielsweise der Schwäbische Whiskeysenf und auch der Balsamicosenf mit Honig ist für einige Überraschungen gut. Zuerst schmeckt er herrlich süß und verwöhnt mit einem feinen Honigaroma, im Abgang allerdings bemerkt man erst die Schärfe.

Ein weiterer Feinkost-Tipp: der bereits erwähnte Erdbeer Senf! Warum sollte man schließlich immer zu dem alltäglichen süßen Senf greifen? Der Erdbeer Senf ist ebenso fruchtig wie süß und lecker und einige unserer Kunden schwören darauf, ihn einfach pur als Brotaufstrich zu genießen.