Eistee, Limonaden und Co

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Limonaden, Eistee und Co… - die klassischen Durstlöcher im Sommer, wenn die Sonne uns fast verbrennt und wir Wasser am liebsten benutzen um hinein zu springen, aber um Gottes Willen nicht 2 Liter oder mehr davon trinken wollen… 

 

Limonaden, oder kurz einfach Limo, ist dem Wortursprung nach ein Getränk, das in erster Linie aus mit Wasser verdünntem Zitronensaft besteht. Erste Versionen davon kannten bereits die alten Römer! Mit dem Namen „Posca“ betitelt, wurde Wasser einfach mit einem Schuss Essig versetzt. Jahrhundertelang war diese „Ur-Limo“ sehr beliebt, wobei der Geschmack sehr stark variieren konnte, je nachdem, wie stark der Essig dosiert worden war und auch, welche Sorte Essig verwendet wurde. 

 

Wann aus dieser Essig-Wasser-Mischung unsere heutige Limo wurde, weiß man nicht genau. Allerdings gibt es Überlieferungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert aus Spanien, die belegen, dass dort bereits zu dieser Zeit die Limonade, wie wir sie heute kennen, verbreitet war. Zudem hat man 1688 am Dresdner Hof verschiedene Limonaden aus Früchten wie Zitronen, Himbeeren, Erdbeeren, Quitten und zum Beispiel sogar Zimt und Rosen getrunken. 

 

Verglichen mit der langen, bereits Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte der Limonade ist der Eistee ein echtes Baby im Getränkeregal. Die Idee, Tee mit Eiswürfeln zu kühlen um ihn kalt trinken zu können, musste eben erst noch auf die entsprechenden technischen Möglichkeiten warten. Denn ohne Eiswürfel kein Eistee… 1748 wurde das erste Kühlgerät hergestellt, 1803 dann schließlich auch eine Eisbox. Dennoch dauerte es noch einmal gut 100 Jahre, bis 1904 der Siegeszug des Eistees begann. Und wieder einmal hat ein Engländer damit zu tun, wie so oft in der Geschichte des Tees. 

 

Damals fand in den USA in St. Louis die Weltausstellung statt und der Engländer namens Richard Blechynden hatte von seinem Heimatland den Auftrag bekommen, die bis dahin ausschließlich Grüntee-trinkenden Amerikaner zu Fans von Schwarztee zu machen. Sein Problem dabei: es war ein Rekordsommer und Blechyden war sich sicher, dass niemand Lust darauf haben würde, bei der Hitze warmen Tee zu trinken. Deshalb kühlte er seinen Schwarztee einfach mit Bleirohren und seitdem ist der Eistee nicht nur in den USA fester Bestandteil der beliebten (Sommer-)Getränke.